Die Adresse des gesuchten Gebäudes lautet "Kohlstatt
49". Es handelt sich um das alte E-Werk im Mühltal. Die Errichtung
dieses Elektrizitätswerkes wurde im Jahr 1905 in Auftrag gegeben. Es
lieferte eine Leistung von 120 Kilowattstunden. Erst in den 1950er
Jahren erfolgte der Zusammenschluss mit dem Stromnetz der TIWAG. Rund
80 Jahren nach dem Bau des Kraftwerkes, im Jahr 1986, wird vom
Gemeinderat eine Summe von 150.000 Schillingen für die Sanierung
genehmigt.
1974 wurde eine Unterstufe in der Kohlstatt errichtet, um dem steigenden Strombedarf zu begegnen.
Nachdem eine erneute Investition des E-Werks "im
Dornach" (Kohlstatt 49) nicht den gewünschten Leistungsschub brachte,
entschloss man sich für den Bau eines neuen Kraftwerkes beim heutigen
Tennisplatz. Die Errichtung dieses Kraftwerkes mit einer zweistrahligen
Peltonturbine kostete 13 Millionen Schillinge, wie der Chronist Ing.
Hans Oberthanner im Jahre 1994 in der damaligen Dorfzeitung berichtete.
Das erste Elektrizitätskraftwerk in Inzing ließ übrigens der Landtagsabgeordnete Josef Klotz schon 1888 in der Eselmühle errichten.